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Katja

2009-07-22, 18:44

Klicken fr groe Bildansicht Hallo Chris,
nachdem hier jahrelang nichts lief in deinem Gästebuch, werde ich das nun ändern. Und sogar mit Bild! Auf dem Bild siehst du mein Teeregal, du siehst also ich bin dir zu 100% treu ;-) Hier hast du somit den Beweis. Schade, dass ich nun vermutlich kaum noch in deinem schönen Laden besuchen werde, aber zum Glück versendest du ja auch. Gott sei Dank, denn so kann ich auch in München Tee trinken, denn dort gibt's bestimmt nicht so 'nen tollen Laden. Die Ruhepausen bei dir haben mir immer sehr gefallen!
Gute Geschäfte wünscht dir Katja

Sugarkönigin

2006-11-18, 16:36

Die Geschichte vom schönen Sugar und dem bösen Teehändler - Teil VII

Da kamen die beiden Sugarfeen von ihren Besorgungen zurück. Sie hatten schwer zu schleppen, denn es war ein aufwändiger Zauber, den sie anwenden mussten. Geschwind machten sie Feuer unter einem großen Kessel, gossen fremdartige Flüssigkeiten hinein, warfen große Kräuterbüschel hinterher und gaben zum Schluß viele merkwürdige Pilze dazu. Die ganze Zeit über rührte die sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars mit einer großen Kelle in dem Kessel und murmelte geheimnisvolle Zaubersprüche. Schließlich hielt sich eine der Sugarfeen die Nase zu, nahm ein winziges Silberlöffelchen, ging zu dem stinkenden Teeberg, nahm etwas Teematsch mit dem Löffel und warf beides in den Kessel. Augenblicklich stieg dichter, dunkelgrüner Dampf auf, die Sugarfeen und ihre sanftmütige und liebreizende Königin griffen ihre Zauberstäbe und murmelten gemeinsam Unverständliches, bis der Rauch nur noch dünn und hellgrün war. Dann nahmen sie den Kessel vom Feuer, warteten kurz und als das Gebräu zu dampfen aufgehört hatte, hoben die beiden Feen den Kessel an, flogen damit über den bösen Teehändler und kippten ihm den Zaubersaft über den Kopf. Der böse Teehändler prustete, hustete und merkte schon, wie er sich bereits wieder etwas bewegen konnte. Erst waren die Schultern frei, dann die Arme, und schließlich die ganze ungepflegte Gestalt.
Entsetzt sah er rosa Haare, die seinen ganzen Körper bedeckten und die Entenfüße... aber in diesem Moment begann alles, wieder seine ursprüngliche Form und Farbe anzunehmen. Als er wieder ganz der alte war - die Feen fanden zwar nicht, dass es eine Verbesserung war, aber der böse Teehändler war überglücklich - sagte er: "Na also. Äh, ich wollte sagen vielen Dank...", und schon machte er sich auf den Weg nach Hause.
"Denk' an deine Versprechen
und geh' nur schnell nach Haus
solltest du auch nur eines brechen,
ist's mit uns'rer Hilfe aus!",
rief ihm eine der Feen noch hinterher. Der böse Teehändler rannte so schnell er konnte zu seiner Höhle, verjagte die Werwölfe, die seine Abwesenheit genutzt hatten, um sich fast bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken, zerrte die gefangene Fee aus ihrem Gefängnis, gab ihr den goldenen Zauberstab zurück und setzte das verblüffte Wesen auf die Straße. Dann fiel er völlig übermüdet auf sein ranziges Bett und schlief sofort ein.
Die Fee stand auf der Straße vor der Höhle und hatte noch gar nicht begriffen, woher ihr plötzliches Glück gekommen war. Da sie viele Jahre im Kerker des bösen Teehändlers verbracht hatte, wusste sie erst gar nicht, wo sie hin sollte. Doch dann kam ihr die einzig logische Antwort: ins schöne Sugar natürlich! Und so machte sie sich gleich auf den Weg. Dort angekommen wurde sie freudig begrüßt und liebevoll aufgenommen. Völlig ausgehungert, wie sie war, wurde sie erst einmal mit dem Besten versorgt, was die riesigen Vorratskammern des schönen Sugars zu bieten hatten. Nach der großen Willkommensfeier, die ihr zu Ehren gegeben wurde, bekam die Fee eine Arbeitsstelle im schönen Sugar und lebte fortan glücklich und zufrieden im Kreis der Sugarfeen.
Der böse Teehändler aber hielt sich genauestens an seine Versprechen, noch so einen schlimmen Tag hätte sein Ego wohl nicht überstanden

The (happy!!!) End

Sugarkönigin

2006-09-15, 08:38

Hallo, liebe/r Chris vom 2006-09-05...
Also, ich denke ja, vielleicht hast Du da was falsch verstanden!? Ich will den Teekönig keineswegs diskreditieren, ich mag ihn nämlich eigentlich sehr gern! Sonst würde ich mir sicherlich nicht die Mühe machen, eine so lange Geschichte zu schreiben!! Wenn Du ab und an ins Sugar kommst, kannst Du auch live erleben, mit welcher Hingabe wir uns gegenseitig beschimpfen. Das ist alles nicht ernst gemeint. Entweder bist Du ein unglaublich ernsthafter Mensch, oder Du hast offensichtlich einen komplett anderen Humor, als wir, schade. Also, nochmal für alle: Die in der Geschichte vorkommenden Personen und Handlungen haben mit der Realität nicht das geringste zu tun und sind mir nur so zum Spaß aus der Feder geflossen. Ich mag den Teekönig sehr gerne und weiß die gute Qualität seiner Waren zu schätzen, sonst würde ich hier nicht all meinen Tee kaufen. Des weiteren bin ich mir durchaus darüber im klaren, daß es nicht nur sehr eingebildet, sondern auch realitätsfern wäre, mich selbst permanent als sanftmütig und liebreizend zu bezeichnen, das würde mir schon meine Kinderstube verbieten. Auch das war mit groooßem Augenzwinkern geschrieben.
OK?
Die (meist) sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars

Teekönig

2006-09-14, 10:54

Hallo, Chris! Danke für Deine Meinung! Wie schon die alten Griechen sagten: "De gustibus non est disputandum!" In diesem Sinne genieße weiterhin Dein schönes Leben! Es grüßen die Sugarkönigin und der Teekönig

Sugarkönigin

2006-09-13, 20:38

Die Geschichte vom schönen Sugar und dem bösen Teehändler - Teil VI

Nachdem sich die sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars kurz leise mit den Sugarfeen besprochen hatte, flogen die beiden in verschiedene Richtungen davon. "He, wimmerte der böse Teehändler, wo fliegen die hin!? Ich dachte, ihr wollt mir helfen?!" Die sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars lächelte und sprach: "Keine Sorge, sie holen nur ein paar magische Zutaten, damit unser Zauber gelingt. Außerdem haben wir beide noch etwas zu besprechen." "Was denn?", jammerte der böse Teehändler. Ihm war inzwischen alles egal, Hauptsache er kam endlich aus dieser unerfreulichen Lage heraus. "Wenn wir dir helfen, dann nur unter drei Bedingungen." "Alles, was du willst, sag', was soll es sein?" "Also, sagte die sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars, erstens wirst du deine Werwölfe ab sofort besser im Griff haben und niemanden mehr mit ihnen belästigen." Der böse Teehändler schluckte. Wie schade, es waren immer die schönsten Tage, an denen er mit seiner Werwolfbande losgezogen war, um wehrlose Bürger zu quälen. Aber es half nichts, er wußte, er würde niemals ohne die Hilfe der sanftmütigen und liebreizenden Königin des schönen Sugars und ihrer Feen aus dem Teeberg befreit werden können.
"Zweitens, sagte die sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars, wirst du nur noch gute Teequalität verkaufen, es sind schon unzählige Leute verstorben, weil sie dein Gebräu getrunken hatten und nicht wussten, wie man deinen giftigen Tee erkennt und vermeidet." Och menno, dachte der böse Teehändler, dann mache ich ja viel weniger Gewinn! Egal, wie will die das merken, ob ich mich dran halte?! "Damit du nicht auf dumme Gedanken kommst, sagte da die sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars, belege ich dich mit einem Zauber, der deine Befreiung sofort wieder rückgängig macht, wenn du eines deiner drei Versprechen brichst. Du befindest dich dann also gleich wieder hier, in genau der Situation, in der du jetzt steckst." Mist, dachte der böse Teehändler, kann die etwa Gedanken lesen? "Ja, das kann ich!", antwortete die sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars. "Drittens wirst du die arme Fee, die du in deinen Kerker gesperrt hast heute noch frei lassen, sobald du zu Hause bist." "Die kommt doch alleine gar nicht zurecht!, rief der böse Teehändler, außerdem habe ich sie geheiratet, sie gehört also mir!" Die sanftmütige und liebreizende Königin des schönen Sugars lächelte, aber es war zum ersten mal ein grimmiges Lächeln. "Da hast du wohl etwas falsch verstanden. Jedenfalls lässt du sie gehen, wohin sie will, oder du bleibst hier!" Der böse Teehändler knirschte mit seinen gelben Zähnen und stimmte schließlich zu.

...................Fortsetzung folgt.....................